
Zwei- und vierbeinige Sportler
In Werfenweng werden etwa 150 Gespanne mit Mushern erwartet. Die zwei- und vierbeinigen Sportler sind durch jahrelanges Training und das Leben im Familienverband zusammengeschweißt. Im Schlittenhundesport gibt es keine Zwangsmaßnahmen. Die Hunde werden vom Musher (Schlittenhundeführer) ausschließlich durch die Stimme des Menschen und das Vertrauen der Hunde, das sie gegenüber ihrem zweibeinigem "Rudelführer" aufgebaut haben, geführt. Es gibt akustische Kommandos für "rechts" und "links", für "schnell" und "langsam" sowie für "Start" und "Stopp".
Gute Teams erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 35 bis 40 km/h. Die Hunde werden mit ausgeklügelten Trainingsplänen auf die Saison vorbereitet. Schlittenfahren ist nicht nur ein Sport für Hunde. Denn je weniger Hunde vorgespannt sind, desto öfter springt der Musher vom Schlitten und hilft mit vor allem, wenns bergauf geht. Nicht nur bei den Hunden ist Kondition und Kraft gefragt, denn wie eine uralte, durch alle Mushergenerationen gültige Regel sagt: Der Mensch darf nicht der Schlechteste im Team sein.
Bei der WM in Werfenweng sind nur die typischen nordischen Hunderassen zugelassen. Gestartet wird in fünf Grundkategorien.
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(Photo: M. Vaculka)
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